„Reinhard Knodt verbindet Philosophie und Poesie zu einem untrennbaren Amalgam….“ (Wolfgang Nieblich, PalmArtPress)

ÜBERBLICK:

* RK 1951 in Dinkelsbühl (Mfr.), mehrfacher Kulturpreisträger, unter anderem der Bayerischen Akademie der Künste. Stadtschreiber in Abenberg. Übersetzungen ins Englische, Rumänische, Polnische, Ukrainische u. Chinesische, lebt in Berlin.

Biogr.: Lehrerssohn aus prot. Milieu. Studium der Philosophie, Politik u. Literaturwissenschaft in Heidelberg, Erlangen und am Trinity College Dublin. (Promotion über F. Nietzsche). Lehrer und einflussreiche Helfer waren H. G. Gadamer, Manfred Riedel, Friedrich Kaulbach (Philosophie) Luise Rinser, Christoph Buch, Walter Gebhard (Buddhologie) und Ivan Illich. Beginn philosophischer und literarischer Veröffentlichungen Ende d. 80iger Jahre. Viele Rundfunkarbeiten. Die Habilitationsschrift macht den Versuch einer der Kommunikationstheorie gegenübergestellten „Korrespondenzphilosophie“. (Aufnahme in Reclams gelbe Reihe, UB 8986). Universitäts-Engagements: Jesuitencolleg Maynooth (2 J.) Univ. Bayreuth (1 J.) Universität Erlangen-Nürnberg (8 J.), HDK Kassel und UDK Berlin (LA 2006 – 2015). RK ist seit 2019 Vorstand der „westöstlichen Akademie für interkulturellen Kulturdialog mit Schwerpunkt Japan und China) (www.westostakademie.de). Lebt in Berlin und auf dem „Schnackenhof“.

Ausführlich unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Knodt

Wichtigste Publikationen: 

Philosophie:

2021. Form und Leere  – Zen-Malerei, Buddhismus und der Westen.“ zus. mit Th. Schirmer und mit Tuschearbeiten von René Böll) Jap. dt. Kulturwerkstatt Köln, (ISBN978 3 86421 1096.

2017 /2019 „Der Atemkreis der Dinge“ – Einübung in die Philosophie der Korrespondenz. (Alber)

1994: Ästhetische Korrespondenzen, Reclams Universalbibliothek. UB8986 

1987: Nietzsche – „Die ewige Wiederkehr des Leidens“ (Nietzsches Antwort auf Schopenhauers Buddhismus), Bouvier, Bonn.

Literarische Bücher:

2015: Undinen – Unmögliche Liebesgeschichten“  (PalmArtPress Berlin) //2. Aufl. 2017;  

2014: Schmerz: – Literarisch-philosophische Miniaturen (PalmArtPress, 2014). 

2005 Brief an den Turmschreiber – Skizzen einer Landschaft. (Abenberg) Gillitzer und Müller.

1988 Aber so kommen sie doch mit hinunter zum Fluß!“ (1998) (Ein Minimalreiseführer über 30 m). 

1987 Das Haus (Roman 1987) 

Publizistik, Funkerzählungen, Feature…   

Über 100 Aufsätze und Reden in Sammelbänden u. Zeitschriften, Salonreden, Glossen, Über 100 Rundfunksendungen: Zeitbilder, Podienreihen für den bayerischen Rundfunk, z.B.  Nürnberger Autorengespräche und der Bamberger Hegelwochen oder Themensendungen: („Philosophie light“, „Wo liegt Berlin?“, „Die unheimliche Sehnsucht des Dr. Carl Peters“, „Zen in Bayern“ . Gelegentlich Essays für das Kritische Tagebuch des WDR und Architekturkritiken über Berliner Regierungsbauten für Deutschlandradio Berlin.

Arbeiten für Musikaufführungen:  

Oratorium:  „Zeitenwenden“ VErtonung Hans Kraus Hübner (Uraufführung Heidenheim, Münster, 2001)

Oratorium: „Die legende der hl. Walburga (Vertonung Hans Kraus Hübner) (Urauff. Heidenheim und Eichstädt 2005

„Lichtgedichte“ (Gedichte für Dome) Urauff. Klosterkirche Auhausen April 2022)

Kulturpolitische Engagements:  

Mitherausgabe der „Nürnberger Blätter“, Organisation der Nürnberger Autorengespräche. (1985-1995) Gründung eines Philosophischen Salons (Schnackenhof 1995). Delegationsreisen mit Politikern nach Edinburgh, Krakau, Kiew, Kharkiv, Moskau. Vorsitz VS Nordbayern (2 Jahre) und Einrichtung der „Nürnberger Mittagslesungen“ (Jetzt „Gäste und Buch“). Aktivitäten für den PEN (Writers in Exile). Beirat der internationalen Heideggergesellschaft. Ab 2019 Vorsitz der Akademie für westöstlichen Kulturdialog. (www.Westostakademie.de)

 

Preise, Stipendien

  1. 2007 Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste (Fr. Baur Preis);
  2.  2004 Turmschreiber der Stadt Abenberg;
  3. 2003 Journalistenpreis des Bayerischen Kultusministers. 
  4. 1998 Literaturpreis der Industrie- und Handelskammer Mfr.-Nürnberg) zus. mit Ewald Arenz und Ralph Huwendiek
  5. 1996  Wolfram v. Eschenbach – Kulturförderpreis   
  6. Versch. Reisestipendien des auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des VS nach Polen, Ungarn und in die USA, sowie Begleitungen diplomatischer Gruppen in die Ukraine und nach Russland (Moskau/Wladimir).