ÜBERBLICK

 

 

Reinhard Knodt, geb. 13. 10. 1951 in Dinkelsbühl (Mfr.) Studium der Philosophie u. Literaturwissenschaft  in Heidelberg und Erlangen. Lehrer waren Hans-Georg Gadamer, Manfred Riedel, Friedrich Kaulbach. Schriftsteller, philosophischer Essayist, Funkautor (BR,WDR,DRB). Mehrfacher Kulturpreisträger, unter anderem der Bayerischen Akademie. Stadtschreiber in Abenberg. Universitätsengagements in Maynooth (Südirland), KH Kassel (Lehrstuhlvertr. f. Hannes Böhringer), Bayreuth, Erlangen-Nürnberg (C3), 2006  ständiger Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin (bis 2014). Lebt in Berlin und auf dem Schnackenhof (www.schnackenhof.de).

 

Wichtigste Publikationen 

1994: Ästhetische Korrespondenzen – Denken im technischen Raum“,  Reclams Universalbibliothek – „Philosophen d. 20. u. 21. Jh.“ (ISBN 3-15008986-7. 166 S.

2018:Der Atemkreis der Dinge – Einübung in die Philosophie der Korrespondenz“, Karl Alber, Freiburg/ München, ISBN 978-3-495-48864-5. 2. Auflage 2019. 3. Aufl. i.V. (Thomas Macho: „Knodts Denken in Korrespondenzen und Wechselwirkungen ist attraktiver, aktueller und vielleicht sogar utopischer als die beständige Suche nach Differenzen, Grenzen und Identitäten…“)

2014: Schmerz“  – Philosophisch – poetische Miniaturen (PalmArtPress, Berlin). Erw. Neuauflage 2017 mit einer Titelzeichnung von Orlando di Valdivieso (ISBN 978-3-941524-439).

2015: Undinen – Unmögliche Liebesgeschichten“  (PalmArtPress Berlin) //2. Aufl. 2017; Übersetzung ins Ukrainische Alexandra Kovaljova, Charkiv 2020: Handgebundene Sonderauflage mit Bildern von Alexei Borisov, 2021. Ue. ins Chinesische. und Rumänische i.V.

 

Arbeiten für Funk und Musik-Aufführungen

Oratorien: In den Zeitenwenden“ und den Legenden –  (UA im Hohen Dom zu Eichstätt und im Münster Heidenheim).

Lichtgedichte – Ein poetisch-musikalischer Zyklus zum Thema Weltschöpfung und Welterleben. UA in der Klosterkirche Auhausen (April 2022).

Rundfunkarbeiten:  Rund 70  Hörfunkarbeiten zu allgemeinphilosophischen und literarischen Themen über das Hörspiel (Feuerbachs Tod, Speer und Wir..) bis hin zu Podienreihen und Podiums-Moderationen z.B. der Nürnberger Autorengespräche und der Bamberger Hegelwochen, von denen viele Mitschnitte existieren.  Themensendungen („Philosophie light“) oder Themen-Features, z. B. „Wo liegt Berlin?“; „Kloster – Ort der Sehnsucht“; „Die unheimliche Sehnsucht des Dr. Carl Peters“, Sendungen über das Leben in ZEN-Klöstern, Essays für die Reihe Kritisches Tagebuch des WDR) und Architekturkritiken (Berliner Regierungsbauten) für Deutschlandradio Kultur.

Kulturpolitische Engagements:

Mitherausgabe der „Nürnberger Blätter“ und Organisation der Nürnberger Autorengespräche. (1990-1995) Begründung eines Philosophischen Salons (www.Schnackenhof.de).Vorsitz im VS Nordbayern. Aktivitäten für den PEN (Writers in Exile). Delegationsreisen mit bundesdeutschen Politikern nach Glasgow, Edinburgh, Krakau, Kiew, Charkiv, Moskau…  //Lese- und Vortragsreisen im Rahmen der Europäischen Integration nach Edinburgh, Paris, Budapest und Wien. //Begründung der „Nürnberger Mittagslesungen“ (Jetzt „Gäste und Buch“), der bis heute meistbesuchten regionalen Vorleseeinrichtung Nürnbergs.

 

 Preise, Stipendien

  1. 2007 Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste (Fr. Baur Preis); 

  2.  2004 Turmschreiber der Stadt Abenberg; 

  3. 2003 Journalistenpreis des Bayerischen Kultusministeriums 

  4. 1998 Literaturpreis der Industrie- und Handelskammer Mittelfranken-Nürnberg) zus. mit Ewald Arenz und Ralph Huwendiek

  5. 1996  Wolfram v. Eschenbach – (Kulturförderpreis) 

  6. Verschiedene Reisestipendien des auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des VS nach Polen, Ungarn Österreich und in die USA.